Love Stories

MyWoman sucht Eure bewegendsten & romantischsten Liebesgeschichten

Freund/innen dieses Blogs

DieLustDasLebenZuLieben,
(Diese User/innen haben diesen Blog in die Liste ihrer Freund/innen aufgenommen.)

Letzte stories

Klar ist die Erinnerung

Klar ist die Erinnerung, als wäre e... espresso1411,2011.02.11, 08:560 Kommentare

haachhhhhhh - schmacht -...

espresso1411,2011.02.10, 18:09

NUR EIN KUSS ...

Endlich ist der ersehnte Urlaub da. Iri... confetti,2011.02.10, 17:541 Kommentare

schade!

aber du wirst schon wissen warum und ich... jh,2011.02.10, 17:11

liebe jackie

nein war da - habs wieder raus genommen... espresso1411,2011.02.09, 21:22

:-))

jh,2011.02.09, 12:50

Find ich auch...

....und der Song passt einfach so gut!!!... lisaloveslife,2011.02.09, 12:28

mah, schööö...

und eine wundervolle stimme! jh,2011.02.09, 12:24

Kalender

Februar 2012
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 1 
 2 
 3 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
 
 
 
 
 
 

Suche

 

Aktuelle Blogs


    Jackie Hechmati (Aktualisiert: 23.2., 09:01 Uhr)
    espresso1411 (Aktualisiert: 23.2., 08:16 Uhr)
    paintinggirl (Aktualisiert: 23.2., 07:51 Uhr)
    Hallo! (Aktualisiert: 22.2., 23:15 Uhr)
    Ich liebe das Chaos! (Aktualisiert: 22.2., 23:12 Uhr)
    My little world (Aktualisiert: 22.2., 23:10 Uhr)
    Birgit Seibert (Aktualisiert: 22.2., 23:08 Uhr)
    FALLOW the HAPPY (Aktualisiert: 22.2., 22:57 Uhr)
    Andrea Meyer (Aktualisiert: 22.2., 22:11 Uhr)
    cora...der kleine drache (Aktualisiert: 22.2., 21:42 Uhr)
    missjuvavum (Aktualisiert: 22.2., 21:37 Uhr)
    indian (Aktualisiert: 22.2., 21:21 Uhr)
    Lili (Aktualisiert: 22.2., 21:20 Uhr)
    fulmi (Aktualisiert: 22.2., 20:10 Uhr)
    Sadee (Aktualisiert: 22.2., 20:02 Uhr)
    Susanne Poechacker (Aktualisiert: 22.2., 19:45 Uhr)
    libelle26 (Aktualisiert: 22.2., 19:45 Uhr)
    Mrs Robinson (Aktualisiert: 22.2., 19:41 Uhr)
    marieblue (Aktualisiert: 22.2., 19:37 Uhr)
    Little mermaid (Aktualisiert: 22.2., 19:29 Uhr)
    summer (Aktualisiert: 22.2., 19:23 Uhr)
    kassandra (Aktualisiert: 22.2., 19:22 Uhr)
    Islandkiss (Aktualisiert: 22.2., 19:08 Uhr)
    billi (Aktualisiert: 22.2., 19:05 Uhr)
    sky (Aktualisiert: 22.2., 18:56 Uhr)
    andi (w) 2202 (Aktualisiert: 22.2., 18:52 Uhr)
    josie (Aktualisiert: 22.2., 16:32 Uhr)
    liveinparadies (Aktualisiert: 22.2., 16:29 Uhr)
    hexe83 (Aktualisiert: 22.2., 14:37 Uhr)
    Antiteilchen (Aktualisiert: 22.2., 14:18 Uhr)
    MacGregor (Aktualisiert: 22.2., 14:11 Uhr)
    Waltraud Grünwald (Aktualisiert: 22.2., 13:31 Uhr)
    Laura Jutz (Aktualisiert: 22.2., 13:17 Uhr)
    Witze - Blog (Aktualisiert: 22.2., 12:20 Uhr)
    passionflower (Aktualisiert: 22.2., 11:22 Uhr)
    Petra Mühr (Aktualisiert: 22.2., 10:36 Uhr)
    from sarah with love (Aktualisiert: 22.2., 09:40 Uhr)
    nureinwort (Aktualisiert: 22.2., 08:59 Uhr)
    ercabi (Aktualisiert: 21.2., 20:43 Uhr)
    haasi1 (Aktualisiert: 21.2., 19:45 Uhr)
    scooterbabe26 (Aktualisiert: 21.2., 19:05 Uhr)
    kaffee-jetta (Aktualisiert: 21.2., 18:42 Uhr)
    sandraimmer (Aktualisiert: 21.2., 15:47 Uhr)
    eleanor (Aktualisiert: 21.2., 13:55 Uhr)
    Sabine kocht für Freundinnen (Aktualisiert: 21.2., 13:13 Uhr)
    conny0305 (Aktualisiert: 21.2., 13:09 Uhr)
    Die Teetrinker (Aktualisiert: 21.2., 12:54 Uhr)
    Andrea Jutz (Aktualisiert: 21.2., 11:38 Uhr)
    Valerie Sajdik (Aktualisiert: 21.2., 10:03 Uhr)
    Stipendium (Aktualisiert: 21.2., 09:24 Uhr)
Freitag, 11.02.2011, 08:56

Klar ist die Erinnerung, als wäre es erst gestern gewesen.


Die Sonne scheint so warm an diesem letzen Maitag. Es ist ein Sonntag, es ist Pfingstsonntag. Wieder ein Tag an dem sie allein zu Hause sein würde. Doch dann, als würde ihr jemand zuflüstern; „schlüpf in dein geblümtes Sommerkleid, schwing dich auf dein Fahrrad und besuche deine Freunde. Die Eisbären im Zoo.“
Sie überlegte, ganz entgegen ihrer Gewohnheit, nicht lange, schlüpfte in ihr geblümtes Sommerkleid, schnappte sich die orange schimmernde Strickjacke, ihren silbernen Rucksackt und eilte zur Wohnungstür hinaus. Die laut knarrend hinter ihr ins Schloss viel. Sie eilte freudig die Stiege hinunter, eine nach der anderen, manchmal sogar zwei in dem sie über eine hüpfte. Sie freute sich auf die Warme Frühlingssonne, die schon freundlich durch die zarten Gardinen in ihrer Wohnung schien und sie lockte. Sie freute sich auf ihre Freunde, die Eisbären. Die gefährlichsten Raubtiere der Welt die so gutmütig und majestätisch aussehen.

Der Weg zu Zoo verging wie im Flug. Sie trat kräftig in die Pedale ihres, ebenfalls orange schimmernden Fahrrades. Es war eine Freude sie anzusehen. Das weiße, geblümte Sommerkleid flatterte im Wind. Die Strickjacke und das Fahrrad glänzten in der Sonne, ihre Augen und ihr lockiges langes Haar strahlten um die Wette.
Es war eine lange Menschenschlange vor dem Haupteingang doch sie kannte sich ja gut aus und ging ein paar Meter am Zaun entlang, genoss die vertrauten Geräusche, das Vogelgezwitscher, das Quaken der Enten, die aus dem Zoo zu hören waren und kam am Nebeneingang an. Niemand stand an um eine Eintrittskarte zu erstehen und sie kam ohne weitere Verzögerungen durch das Drehgitter an diesem Eingang.
Der erste Weg führte sie wie immer zum Eisbärgehege. Alle waren heute zu sehen. Vier große, gewaltig und doch, durch die dicke Glasscheibe so friedlich wirkende Riesen.

Sie stand eine Weile und sah ihnen zu, versunken in ihren Gedanken als sie bemerkte das jemand schon die ganze Zeit neben ihr an der Glasscheibe stand und sich auch die Nase plattrückte um besser sehen zu können.

Warum klopft denn jetzt mein dummes Herz so? Fragte sie sich im Stillen und blickte zur Seite. Sie sah in zwei strahlende blaue, gute Augen. Die ebenso in ihre braunen blickten.
Ein Lächeln huschte über das Gesicht das zu den blauen Augen gehörte. Sie musste unweigerlich auch lächeln. Ihr gefiel was sie sah. Grau melierte Haare, ein kleines Spitzbärtchen, der Mund leicht geöffnet durch das leichte lächeln. Ein nicht sehr großer Mann aber deutlich größerer, als sie es selber war.

„Wundervolle Tiere“ brach er als erster das schweigen. In einem Dialekt den sie sehr liebte, immer schon, in einem warmen herzlichen Tonfall.
„Ja das sind sie“, mehr viel ihr nicht ein.
„Darf ich mich vorstellen? Mein Name ist Jonathan, “ er stand da und hielt ihr seine Hand entgegen.
Sie nahm seine Hand und sagte „Ich bin Lisa.“

Sie war es nicht gewöhnt angesprochen zu werden und dann auch noch von jemandem der ihr durchaus sympathisch war. Wieder schweigen. In ihrem Kopf suchte sie verzweifelt nach etwas was sie sagen könnte, was nicht zu dumm klingen würde. Bis ihr aber etwas einfiel, etwas das sie auch sagen konnte und wollte, ergriff Jonathan wieder das Wort; „ Begleiten sie mich auf meinem Spaziergang durch den Zoo, Lisa? Zu zweit macht das doch viel mehr Spaß.“

Sie stimmte zu und die beiden machten sich auf um noch möglichst viel gemeinsam zu betrachten.
Beim spazieren durch den Zoo führten sie eine wunderbare Unterhaltung. Lisa wusste so einiges über die Zoobewohner und wo sie ins stocken kam wusste Jonathan was zu sagen.
Bald unterhielten sie sich nicht mehr über die Tiere und das schöne Wetter sondern erzählten sich von sich selber. Was sie mögen, was nicht, über Musik und gutes Essen und Stunde um Stunde verflog. Als sie so nebeneinander spazierten wurde der Abstand zwischen ihnen immer geringer und dann nahm Jonathan ihre Hand und legte sie, in die seine. Es war das einzig richtige was er tun konnte.

Hand in Hand spazierten sie weiter.
Die Sonne verschwand langsam hinter den Bergen die den Zoo begrenzten und zeichnete eine orange Silhouette, ähnlich ihrer Strickjacke.
Sie verließen den Zoo durch den Haupteingang und standen sich gegenüber.
„Darf ich sie wiedersehen?“ Jonathan wollte ihre Hand gar nicht mehr loslassen.
„Morgen zum Kaffee?“
„Ja gerne.“
Auch Lisa hatte keine Eile seine Hand, wobei es ja jetzt schon Hände waren, denn er hatte auch ihre zweite in seine genommen, loszulassen.

„Treffen wir uns im Stadtpark, so um zwei, am Wasserfall?“ Sie stimmte zu, ihre Wangen glühten ihr dummes Herz schlug bis zum Hals und sie mochte immer noch nicht seine Hände loslassen.

Auf dem Weg nach Hause, strampelte sie auf ihrem Fahrrad und merkte gar nicht wie schnell sie zu Hause angelangt war. Sie sprang die Stiegen hinauf, schloss die riesige, weiß gestrichene Eingangstür auf, drückte die verschnörkelte, messingfarbene Türklinke herunter und schlüpfte in ihre Wohnung. Eine gute, große, helle Wohnung und seit langem fühlte sie sich hier und jetzt wieder wohl.

Am nächsten Tag, dem Pfingstmontag, erwachte sie schon bald. Sie hatte gut geschlafen und das letzte woran sie sich erinnerte vor dem ein schlafen, waren diese blauen Augen. Das erste was ihr nach dem auf wachen in den Sinn kam, war dieses warme Lächeln von Jonathan.

Sie nahm sich viel Zeit für ihren Vormittag, für die Auswahl ihrer Kleidung, ihr Lieblingsparfum. Sie entschied sich für eine weiße Hose, eine geblümte Bluse und einen passenden Sommerhut. Die lockigen, langen Haare mit einem weißen Band zusammengehalten. So fühlte sie sich gut und so konnte sie Jonathan wieder sehen.

Als sie im Stadtpark am Wasserfall ankam, erkannte sie ihn schon von weitem. Sie stieg ganz in seiner Nähe von ihrem Fahrrad, stellte es in die Fahrradständer, schloss es ab und drehte sich um, um in seine Richtung zu gehen. Sie ließ sich Zeit, auch wenn sie schnell zu ihm kommen wollte. Doch ihr Herz schlug wie verrückt und sie hatte Angst, dass kein Wort über ihre Lippen kommen würde.

Das war auch nicht nötig. Jonathan strahlte als sie auf ihn zu ging. Kam ihr ein paar ungeduldige Schritte entgegen. Faste sie an den Händen, zog sie zu sich heran und küsste sie. Dieser Kuss war das schönste, normalste, aufregendste, wundervollste und das einzig richtige in diesem Moment.

Sie stand am Fenster, die Sonne schimmerte durch die Gardine, ihre Locken glänzten, ebenso wie die orangefarbene Strickjacke die sie in ihren Händen hielt.

Sie drehte sich um und sah durch die halb geöffnete Badezimmertür wie Jonathan sich noch einmal durch die inzwischen grauen Haare strich, sich dann umdreht und mit seinen blauen Augen zu ihr sieht.

„Bist du soweit? Die Eisbären warten.“
Es ist ein Pfingstsonntag im Mai.

Sie wusste es damals schon, bei diesem ersten Kuss, sie war angekommen, sie war zu Hause, damals vor vielen Jahren.

Klar ist die Erinnerung, als wäre es erst gestern gewesen.


espresso
diese Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit erhebt aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit,

(hatte das schon mal hier gepostet - aber jetzt gefällts mir)


Donnerstag, 10.02.2011, 17:45

Endlich ist der ersehnte Urlaub da.
Iris wollte mit ihrer Freundin Alex eine Städtereise in die lombardische Hauptstadt im Herzen Italiens unternehmen.

Alex, gerade wieder auf Solopfaden wandelnd, packt die Vorfreude auf die schönen Italiener bereits beim Packen des Koffers. „Freust du dich nicht?“, fragt sie ihre geknickt schauende Freundin, „Wirst sehen, wenn du im Zug nach Italien sitzt, kommt die gute Laune zurück!“

Iris fällt es dieses Mal besonders schwer, nach intensiven, anstrengenden Arbeitswochen, von einem Tag auf den anderen abzuschalten und den Hebel auf "Holiday“ umzulegen. Erschöpft drückt sie den Kofferdeckel zu und lässt die Schnallen einschnappen.

Alex schaut ihr belustigt zu und meint verschmitzt: „…und wenn es dir nicht gefallen sollte, was ich nicht annehme, Mailand ist bekannt für seine Nobel-Geschäfte und der Shoppingmeile…dann gehen wir halt einkaufen. Es ist eh gerade überall gerade „Saldi“ Aber auch mit diesen Aussichten war Iris heute nicht mehr zu begeistern.

Am nächsten Morgen ging der Zug. Abfahrt um 10 Minuten verspätet, Zeit, die Iris nützte, sich die bevorstehende Reise noch einmal bewusst zu machen. Hoffentlich war das kein schlechtes Omen….

Nach 5 Stunden Fahrzeit und dem Einchecken im Hotel machten sich die zwei jungen Frauen auf, Mailand zu „erobern“. Der Hunger treibt sie in eine kleine Pizzeria in einer etwas kühleren Seitengasse der Altstadt. Ein wunderbares Flair umgibt sie. Der Kellner ist überaus freundlich und verwöhnt sie mit Pasta, einem guten Glas Vino Rosso und einigen italienischen Komplimenten.

Die Italo-Feschaks, die vorbeiflanieren, begutachten die beiden mit gezielten Blicken. Schöne, groß gewachsene Italiener in kostbare Anzüge gekleidet, zwinkern ihnen zu. Die Sonne geht gerade unter und taucht den Platz neben der Via Dante in ein warmes, gefährlich romantisches Licht…

Iris, die noch ganz gebannt von der südlichen Atmosphäre, in sich versunken ist, lässt ihren Träumen freien Lauf und hört gar nicht zu als ihre Freundin sie auf einen am Nebentisch sitzenden Italiener aufmerksam macht. Während Alex’ Blick noch immer fasziniert an ihm klebt, widmet sich Iris sinnlich ihrem Cappuccino, der überaus lecker aussieht und so manche schöne Stunden hier in Italien verspricht…

Erst als sie unsanft von Alex unter dem Tisch am Schienbein angestoßen wird, wacht Iris aus ihrem Tagtraum auf und schaut hinüber. Und dann sieht sie ihn:
Jung, attraktiv und leger, aber gut gekleidet. Alex redet weiter auf sie ein, flirtet zwischenzeitlich noch mit dem Kellner auf Italienisch, der sich nach einer Weile gestresst den nächsten Gästen widmen muss.
Wieder beginnt Iris zu drängen und möchte unbedingt ein Foto mit dem schönen Tischnachbar…

Jetzt bemerkt der schöne Unbekannte die auf ihn gerichteten Blicke. Er dreht sich vorsichtig zu Iris um. Ihre Blicke treffen sich. Die Sonnenbrille gibt noch nicht das ganze Braun seiner dunklen Augen preis.
Kurz entschlossen und ohne mit der Wimper zu zucken, steht Alex wild entschlossen auf und geht mit der Kamera auf den jungen Mann zu und bittet ihn um ein gemeinsames Foto.

Iris, die die Situation beobachtet, würde am liebsten im Erdboden versinken. Wie konnte sie das nur tun, ohne sie zu fragen?

Plötzlich steht er vor ihr- im gleichen Moment bekommt sie weiche Knie und die Schmetterlinge tanzen Salsa in ihrem Bauch…
Wie, er ist gar kein Italiener? Brasilien? Mit Englisch, Händen und Füßen schießen sie unter großem Gelächter einige Fotos abwechselnd – ein Mal mit und mehrmals mit Iris.

Sein Name ist Nathan und er ist Model. Die meiste Zeit im Jahr lebt er mit seinem deutschen Arbeitskollegen in einem Zimmer in Mailand, wenn er nicht gerade irgendwo in der Welt zum Fotoshooting gebucht ist. Sein letzter Auftrag war für Dolce & Gabbana und er macht diesen Job bereits seit 4 Jahren.

Trotz seines jungen Alters wirkt er erfahren und überaus männlich. Seine starken Arme und seine Schultern zeichnen sich unter seinem Kurzarm-T-Shirt ab und die makellose Figur ist Iris sofort ins Auge gestochen. Ein Traummann – ein Gott !!

Sie verbringen den Nachmittag zu dritt, doch Iris merkt, dass sie beide eine unerklärliche Anziehungskraft verbindet. Als sie kurz alleine sind, bittet er Iris um ein Date am nächsten Tag.

Auf seinen Vorschlag hin fahren sie in ein altehrwürdiges Mailänder Freischwimmbad- die Hitze lässt keine anderen Aktivitäten zu….
Nach einem ausgelassenen und wunderbar harmonischen Nachmittag naht der unvermeidliche Abschied. Nathan muss am nächsten Tag abreisen. Korea ruft.… Noch die Email-Adressen austauschen, damit man in Verbindung bleibt und ein Wiedersehen nicht unmöglich wäre…

Gedanken schießen Iris durch den Kopf, als sie neben ihm auf der Badematte sitzt….Eigentlich ist Iris alles zu schnell gegangen. Noch war er neben ihr im Kaffee gesessen und schon hatte sich in ihn unsterblich verliebt…

Trotzdem…die Zeit war vorbei…ihr Kennenlernen war kurz, aber intensiv…
Die erste gemeinsame Nacht musste wohl verschoben werden oder in einem anderen Land stattfinden. Die Erfüllung ihrer Sehnsüchte irgendwann nachgeholt werden.
Und vielleicht war es genau das, was sie immer wollte- keine übereilten Handlungen, keine vorschnelle Liebesnacht, sondern ein Kennenlernen mit Open End und unbekanntem Ausgang….

Iris drückt Nathan ein letztes Mal. Ein brasilianisches Feuerwerk prasselt auf sie hernieder. Der Kuss zieht sie ganz in seinen Bann…Fest hält Nathan sie, streicht ihr über die Wange und zieht sie erneut an sich heran…
Ein Kuss, der ewig bleibt…ein Kuss für die Ewigkeit!

Eine unvergessliche Umgebung, Stimmung und Flair liegen in der sommerlichen Luft- alles andere ist für den Moment vergessen.
Beide schweben jetzt auf einer rosa Wolke davon – doch leider in verschiedene Richtungen…

Seine schönen Augen und seine zärtlichen Hände verfolgen Iris noch bis heute… Wenn sie im Büro sitzt und endlose Stunden nicht vergehen wollen, reist sie in die wunderbare Stadt Mailand und trifft sich in Gedanken mit ihrem schönen Italo-Brasilianer Nathan….
© confetti


foto: jetzt.sueddeutsche.de


Mittwoch, 09.02.2011, 11:59

Eine Liebesgeschichte? Da stellte sich mir nur eine Frage: Muss Liebe immer nur zwischen zwei Menschen stattfinden? Wer denkt an die vielen Singles, die jeden Tag im Jahr „alleine“ verbringen und auch voller Liebe sind. Ich bin gerade Single und sehr glücklich damit. Natürlich erinnere ich mich gerne an vergangene Liebesgeschichten, an das kribbeln im Bauch, an die schlaflosen Nächte, an die paar Kilo Körpergewicht, die ich jedes Mal verlor…
Aber eine der schönsten Liebesgeschichten in meinem Leben ereignete sich erst vor einigen Tagen: Ich hatte mehrere Tage hintereinander wundervolle und inspirierende Treffen mit meinen Freunden. An einem Nachmittag war ich mit einer Freundin in einer Ausstellung an einem anderen Abend machten eine andere Freundin und ich gemeinsam einen Dvd-Abend, wieder an einem anderen Tag traf ich eine Freundin auf einen Cafe, die ich schon viel zu lange nicht gesehen hatte. Es war eine Woche voller Liebe, Freundschaft und schönen Begegnungen.

Letztes Wochenende lag ich nun alleine in meinem großen Bett, dass ich damals mit meinem Exfreund gemeinsam gekauft hatte und heute nur Platz für mich, meine zwei Katzen und hin und wieder eine(n) Mann/Frau an meiner Seite hat. Und als ich so in meine Decke gekuschelt da lag und mich unheimlich wohl fühlte, begann ich zu weinen. Dicke Tränen kullerten an meinen Wangen hinunter. Es waren Tränen der Freude, denn niemals war ich glücklicher in meinem Leben, als jetzt. Mir fiel auf, dass wir immer wieder dazu tendieren, den Blick nur auf die Mängel in unserem Leben zu richten, dabei aber vergessen, was es alles in unserem Leben gibt, dass uns glücklich macht. Ich habe erkannt, dass ich wunschlos glücklich bin, auch wenn ich momentan in keiner Partnerschaft lebe. Beziehungen habe ich jedoch genug und sie alle sind so tiefgehend und schön. Es gibt viel mehr in meinem Leben, wofür ich dankbar bin, viel mehr, dass mich erfüllt und glücklich macht. Von einer Sekunde auf die andere wurde mir ganz warm und mein Herz begann wild zu pochen. Mein Bauch kribbelte und ich musste lächeln. Ich stellte sicher einen seltsamen Anblick dar: dicke Tränen im Gesicht, verbunden mit einem großen, breiten Lächeln. Aber es war wundervoll. Ich fühlte mich geborgen und in Sicherheit und ich erkannte, wie sehr ich mich und mein Leben liebe. Es wäre doch unsinnig, sein Glück auf EINEM „missing piece“ aufzubauen, wenn doch schon ein Gesamtkunstwerk da ist! Das ist wohl eine etwas andere Liebesgeschichte, als man vielleicht erwartet hat. Aber ist nicht die Liebe zu einem selbst das um und auf für ein schönes Leben? Die größte Liebe meines Lebens, bin ich selbst. Romantik ist für mich verbunden mit Liebe und Schmerz, alles andere ist kitschig. Keine Liebe ist schwieriger, als die Selbstliebe und dennoch ist sie die größte Liebesgeschichte, die das Leben schreibt!

Bildquelle: Zauberwort: http://www.ornauer.at/lebensfreude-blog/tag/gesund/